BUCHTIPP ||| James Clear: „Die 1%-Methode (minimale Veränderung, maximale Wirkung)“

Gewohnheiten sind Verhaltensroutinen, die regelmäßig wiederholt werden und oft auch unbewusst vorkommen. Vom Standpunkt der Psychologie betrachtet, dienen Gewohnheiten dazu, einem Menschen als stereotype Wiederholung gleichartiger Situationsbedingungen eine gewisse Sicherheit zu geben. Immer den selben Weg zu gehen, immer die gleiche Tasse zu benutzen, jeden Tag eine Morgenroutine durchzuführen oder stets den gleichen Stellplatz auf dem gleichen Campingplatz aufzusuchen, sorgt für positive Gefühle, wohingegen eine Unterbrechung des sog. „gewohnheitsmäßigen Verhaltens“ zu Unruhe führen kann.

Gewohnheiten zu bilden, greit direkt in neuronale Bahnen ein und führt zu Routineabläufen, die keine Selbstanalyse mehr benötigt. Da sie schwer zu brechen sind, liefert James Clear in seinem 2018 unter dem Originaltitel „Atomic Habits“ erschienen Buch „Die 1%-Methode (minimale Veränderung, maximale Wirkung)“ den LeserInnen das nötige Handwerkszeug, um jedes Ziel zu erreichen und zwar indem man sich kleine Dinge angewöhnt. Das Ganze erfolgt in kleinen Schritten, um jeden Tag 1 Prozent besser zu werden. Es enthält sogar Anleitungen, um unerwünschte Gewohnheiten verschwinden zu lassen.

Clear, erfolgreicher Coach und einer der führenden Experten auf seinem Gebiet der „micro-habits“, zeigt praktische Strategien, die es ermöglichen jeden Tag etwas besser zu werden bei dem, was man sich vornimmt. Seine Methode ist einfach umzusetzen und wissenschaftlich fundiert. Sie greift auf Erkenntnisse aus Biologie, Psychologie und Neurowissenschaften zurück und funktioniert in allen Lebensbereichen. Ganz egal, was ein Mensch erreichen möchte, ob sportliche Höchstleistungen, berufliche Meilensteine oder persönliche Ziele wie z.B. mit dem Rauchen aufzuhören: nach der Lektüre dieses Buches ist man auf dem richtigen Weg es zu schaffen.

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