BUCHTIPP ||| Peter Thiel mit Blake Masters: „Zero to One“

Peter Thiel, das „schräge Superhirn aus dem Internet“, ist einer der innovativsten Unternehmer im Silicon Valley und einer der reichsten dazu. Der erste Coup gelang ihm mit der Bezahlplattform PayPal, später soll Thiel der erste Investor bei Facebook und bei SpaceX gewesen sein. Sein Co-Autor Blake Masters war Student an der Stanford Law School und verbreitete detaillierte Notizen zu Peter Thiels Vorlesungen weit über den Campus hinaus. Diese Aufzeichnungen von Masters hat Thiel später überarbeitet, um sie einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

„Die Zukunft ist keine Kopie“. Darauf legt Thiel wert und beschreibt in seinem Buch „Zero to One“ (deutsch: „Von Null auf Eins“), dass wahre Innovation nicht horizontal entsteht, sondern sprunghaft. Um die Zukunft zu erobern, reiche es seinen Worten nach nicht, der Beste zu sein. Gründer müssten stattdessen aus dem (Zitat) „Wettkampf des Immergleichen heraustreten und völlig neue Märkte gewinnen.“

Als Vorreiter den Silicon-Valley-Investoren, gibt Peter Thiel hier eine Anleitung zum visionären Querdenken, die vielleicht sogar ein Appell für ein Start-up der ganzen Gesellschaft sein könnte. Oder wie es Mark Zucherberg ausdrückt: „Dieses Buch liefert völlig neue und erfrischende Ideen darüber, wie man in der Welt Wert schöpft …“, wobei nicht nur das schnöde Geld gemeint ist. Und Nassim Nicholas Taleb, der gefeierte Autor von „Der schwarze Schwan“ meint, wenn ein Risikoübernehmer ein Buch schreibt, dann solle man es lesen; „Im Fall von Peter Thiel lies es zweimal. Oder, um sicherzugehen, dreimal.“ Und Thiel selbst berichtet in „Zero to One“:

Dieses Buch entstand aus einem Seminar über Start-ups, das ich im Jahr 2012 an der Stanford University gehalten habe. Studenten erwerben hoch spezialisiertes Fachwissen, doch viele haben keine Vorstellung, was sie außerhalb der Universität mit diesem Wissen anfangen sollen. Dieses Seminar sollte ihnen helfen, über den Tellerrand ihrer Fachgebiete hinaus und in die Zukunft zu blicken, die sie selbst in der Hand haben. (…) Es gibt keinen Grund, weshalb die Zukunft nur in Stanford, an Universitäten oder in Silicon Valley stattfinden sollte.

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