BUCHTIPP ||| Edward De Bono: „De Bonos neue Denkschule“

Der Mensch lernt bis ins hohe Alter. Es geht dabei aber nicht immer nur um das optimale Lernen sondern auch darum, besser denken zu lernen. Edward de Bono (*1933 | †2021) war ein maltesicher Mediziner, Kognitionswissenschaftler und Schriftsteller und beschäftiigte sich seit Anfang der 1960er Jahre mit den Themen Kreativität und effektives Denken – Vera F. Birkenbihl machte des öfteren in Vorträgen auf den Autor aufmerksam. In seinem Buch „De Bonos neue Denkschule“ zeigt er, dass die meisten Menschen beim Denken und Nachdenken ihr im Gehrim schlummerndes Potenzial nicht voll ausschöpfen. Legendär ist sein Satz: „Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.“

Anfang 1981 sendete der Westdeutsche Rundfunk basierend auf De Bonos Buch „The Greatest Thinkers“ die 13-teilige TV-Produktion „Dreizehn Mal Denken“, die kurz danach auch im Schweizer Fernsehen ausgestrahlt wurde. Am Herbst des gleichen Jahres startete die BBC die 7-teilige Fernsehreihe „De Bono’s Thinking Course“, eine Art Kurs im Denken. In beiden, von ihm im Übrigen selbst produzierten, Serien führte Edward de Bono die ZuschauerInnen mithilfe seiner „Werkzeugmethode“ an die von ihm propagierte neue Art des Denkens heran. Schnell war festztustellen: seine Programme sind kinderleicht umsetzbar und bieten eine Vielzahl von Anregungen, wie man seine Wahrnehmung schärft.

„De Bonos neue Denkschule“ erschien 1994 und entwickelte sich über die Jahre zu einem Longseller. Mit dem Zitat „Wer diese Technik trainiert, wird bald regelmäßig davon profitieren“ ist auch Vera F. Birkenbihl auf dem Backcover des Buches vertreten.

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