RAINER ||| Was Sie unbedingt über KI-MUSIK wissen sollten

Ich bin ja dieses Jahr sozusagen „on Tour“ mit dem Thema der KI-Musik und dem was man darüber weiß und was man darüber wissen sollte. Also: In solchen Veranstaltungen geht es grundsätzlich um K.I., also etwas, das bereits als Begriff an sich schwierig zu definieren ist. Dennoch wird er in Forschung und Entwicklung verwendet, wenn es um automatisierte intelligente Unterstützung und maschinelles Erlernen im Alltag geht und beinahe täglich gibt es Weiterentwicklungen auf diesem Gebiet. Im Speziellen habe ich mir als Spezialthema „Künstlerische Intelligenz in der Musik“ ausgesucht, da ich mich hier über meine JointVentures SUPRNOVA und XYNTHETIX auskenne.

»No hay banda! / Es gibt keine Band!« – Der Ausspruch stammt aus dem Spanischen und bedeutet wörtlich „Es gibt keine Band (… oder Künstler)“ bzw. sinngemäß „Du hörst zwar etwas, aber da ist keine Musikgruppe“*. Und das stimmt auch: Jeder einzelne SUPRNOVA-Song oder -klang ist eine Illusion. Was man hört, ist nicht real: Wie erleben eine inszenierte Performance. Trotzdem entstehen Emotionen und Reaktionen in unserem Bewusstsein, weil das Gehirn Realitäten für uns erschafft … und man fühlt die Musik in seinem Kopf und erlebt sie als real.

Im Detail: KI-Musik ist im Allgemeinen ein bisschen wie Würfeln … man weiß also nie. was daraus wird, bevor der Vorgang abgeschlossen ist. Eine App, die AKI-Musik erzeugt ist, kann man sich als einen Roboter vorstellen, der ganz viel Musik hört und gehört hat – tausende und abertausende von Liedern unterschiedlichster Genres. So hat er gelernt: wie Songs klingen, wie Stimmen singen, was (und mit welchem Klang) Instrumente spielen. So wie ein Kind, das viele Lieder hört und sie irgendwann irgendwie nachsingen kann. Entweder perfekt oder aber nur so ähnlich wi emöglich.

Wenn man eine KI-App nutzt, sagst oder schreibt man ihr, was man von ihr erwartet; das nennt man einen PROMPT. Zum Beispiel: „Erstelle mir ein fröhliches Lied über einen tanzenden Dinosaurier!“ Das nimmt die Künstöiche Intelligenz als Idee oder Wunsch auf, der an einen (oder mehrere weltweit verteilte) Server weitergeleitet wird. Jetzt analysiert die KI, „Welche Musikrichtung passt hier am besten?“, „Welche Melodie könnte man erzeugen?“, „Welche Stimme soll singen?“, „Welcher Text könnte zum Wunsch passen?“, „Welche Instrumentierung passen zur Idee des Songs?“

Und dann verteilt die Künstliche Intelligenz diese einzelnen Dinge als ‚Arbeitsauftrag‘ erneut an weltweit positionierte unterschiedlichste Server weiter und setzt anschließend alles wie ein Puzzle zusammen. Nochmal: KI-Musik ist im Allgemeinen als tatsächlich ein bisschen wie Würfeln – zumindest bis XYNTHETIX ins Spiel kam und SUPRNOVA MUSIC entstand. Ähnlich wie beim sog. ENTRAINING menschlicher Gehirnwellen greift das XYNTHETIX-Team von SUPRNOVA MUSIC in die KI-Prozesse ein und optimiert sie, um DIE BESTEN KÜNSTLICHEN MUSIKKLÄNGE DER WELT zu erschaffen. Wie das geht, erfährt man HIER.

Am Ende bietet die KI uns gleich mehrere Versionen unserer musikalischen Idee an, wir drücken nur auf „Play“ und schon hört man die eigens für uns erdachten Lieder, ganz ohne echte Band erstellt – der KI-Roboter hat alles selbst gemacht: Musik, Sound, Abmichung und Klangeffekte. Aber wir entscheiden, ob es uns bzw. was uns am besten gefällt … und auch damit trainierst man wieder die Künstliche Intelligenz und zwar für spätere Aufträge.


* = Nebenbei bemerkt: Der Satz wurde besonders bekannt durch den Film MULHOLLAND DRIVE von David Lynch.